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Wie viel Geld sollte ich für Weihnachten einplanen?

Rechne nicht mit einer runden Zahl, sondern mit einer Liste: jedes Geschenk mit Namen und Betrag, dazu Festessen, Deko, Karten und Porto sowie Fahrten. Auf die Summe kommen etwa 10 % Puffer, und das Ganze teilst du durch die Monate, die dir bis Ende November bleiben. Im Beispiel unten sind es 420 € Geschenke und 285 € Nebenkosten, mit Puffer 775,50 €. Ab Oktober gespart sind das 387,75 € im Monat, ab Januar nur 70,50 €.

Aktualisiert am 28. September 2026 · Vom Stillpenny-Team

Rechenbeispiel: eine Familie mit zwei Kindern

PostenBetrag
Partnerin oder Partner100,00 €
Zwei Kinder, je 80 €160,00 €
Eltern, 2 × 40 €80,00 €
Patenkind30,00 €
Wichteln im Büro20,00 €
Kleinigkeiten für Nachbarn, Lehrerin, Postbotin, 3 × 10 €30,00 €
Geschenke420,00 €
Festessen und Getränke150,00 €
Deko und Baum55,00 €
Karten, Geschenkpapier, Porto20,00 €
Fahrt zu den Großeltern60,00 €
Nebenkosten285,00 €
Zwischensumme705,00 €
Puffer 10 %70,50 €
Weihnachtsbudget775,50 €
Sparen abMonatsraten bis Ende NovemberPro Monat
Januar1170,50 €
Juli5155,10 €
Oktober2387,75 €

Was das Beispiel zeigt:

Rechne dein Weihnachtsbudget

Ein Geschenk pro Zeile: Name, Betrag pro Geschenk, Anzahl, getrennt durch Semikolon. Gespart wird vom Startmonat bis einschließlich November, damit das Geld zum Einkaufen da ist.

Womit du dein Budget vergleichen kannst

Nach einer Verbraucherumfrage im Auftrag des Handelsverbands Deutschland unter mehr als 2.000 Personen gibt jede und jeder für Weihnachtsgeschenke im Schnitt 263 € aus, 34 € weniger als im Vorjahr (HDE, November 2025). Der Wert gilt pro Person und nur für Geschenke. Im Beispiel kaufen zwei Erwachsene zusammen für 420 € ein, also 210 € pro Kopf, dazu kommen die Nebenkosten. Der Durchschnitt ist kein Ziel, aber ein guter Check: Liegt deine Liste weit darüber, lohnt ein zweiter Blick.

So legst du das Geld zurück

  1. Liste im Januar oder spätestens jetzt schreiben. Alle Namen, auch Wichteln und kleine Aufmerksamkeiten.
  2. Dauerauftrag am Zahltag auf ein Tagesgeldkonto oder Unterkonto, damit das Geld nicht im Alltag verschwindet.
  3. Im Dezember aus der Rücklage bezahlen, nicht vom Girokonto oder mit der Kreditkarte.
  4. Nach Weihnachten die echte Summe notieren und durch 11 teilen: Das ist die Monatsrate fürs nächste Jahr.

Typische Fehler

Häufige Fragen

Es ist schon Herbst. Was jetzt? Rechne die Rate für zwei Monate aus. Ist sie zu hoch, kürze jetzt: einen Betrag pro Geschenk festlegen, in der Familie wichteln statt alle zu beschenken, oder den Rest aus dem Dezember-Budget bezahlen, ohne Dispo.

Wohin mit dem Geld? In eine eigene Rücklage für Weihnachten, zusammen mit anderen Jahreskosten wie Versicherungen oder Urlaub. Wie du mehrere solcher Töpfe planst, steht in Sparen mit Sinking Funds.

Muss ich Geschenke in einer eigenen Kategorie buchen? Das hilft, weil Geschenke auch übers Jahr anfallen. Eine passende Kategorienliste findest du in Haushaltsbuch führen: Welche Kategorien brauche ich?

Quellen: Handelsverband Deutschland, Pressemitteilung vom 5. November 2025. Die Zahlen der Familie sind ein Beispiel.

Hinweis in eigener Sache: Stillpenny macht die Haushaltsbuch App auf Deutsch (12,90 €, einmaliger Kauf auf Etsy, kein Abo). Sie führt Rücklagen und Sparziele wie Weihnachten mit Monatsbetrag und zeigt dir, wie viel du heute ausgeben kannst, nachdem Fixkosten, Rücklagen und ein Puffer abgezogen sind; sie läuft im Browser am Computer (nicht am Handy) und speichert deine Daten nur auf deinem Gerät. Sie ist optional: Der Rechner oben ist kostenlos.

Allgemeine Information, keine Finanzberatung.